
Schriften
Bilddaten
Farbmanagement
Mehrfachnutzen
Personalisierte Daten
Randlos
Broschürendruck
Seitenränder

Druckfreigabe? Wichtig – unbedingt beachten!
Damit nichts schief geht, zeigen oder schicken – bei nicht farbrelevanten Produkten reicht auch faxen oder mailen – wir Ihnen einen Probedruck bzw. einen farbverbindlichen DigtalProof zur Kontrolle, damit es nicht trotz aller Vorsicht zu Fehldrucken kommt.
Eine absolute Übereinstimmung vom Monitor zum Druck bzw. vom Proof zum Druck ist physikalisch nicht 100% machbar.
Gerne machen wir Ihnen ein Angebot zur professionellen Bildschirm-kalibrierung, um Fehlerquellen zu minimieren.
Bitte beachten Sie, dass dieser erste Korrekturlauf kostenfrei
ist. Spätere Autorenkorrekturen werden nach Aufwand berechnet und
erfordert nochmals eine endgültige Freigabe von Ihnen. Dieser Korrekturlauf
zur rechts-verbindlichen Druckfreigabe ist zwingend notwendig und
wird von uns in jedem Falle gefordert. Korrekturen nach der Druckfreigabe
können nur durch erneute Produktion mit entsprechenden Kosten realisiert
werden.


Daten anliefern
Der sicherste Weg zu Ihren druckfertigen Daten
führt über die richtig erstellte PDF-Datei mit folgenden Kriterien: PDF/X-1a, Farbraum „ISO coated v2 (ECI)“ bzw. „ISO coated v2 300% (ECI)“, rendering intend „relativ farbmetrisch“. Eine korrekte ALOHA-Acrobat-Distiller-Konfiguration schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage per eMail zu. Die aktuellen ICC-Profile können Sie sich direkt bei www.eci.org „Offset-Profile: „eci_offset_2009.zip“ für Mac und Windows herunterladen. Für andere Druckverfahren als den Digital- und Offsetdruck auf gestrichenen Papieren werden andere Profile und Einstellungen benötigt. Ihre FineArt-Drucke werden z. B. mit dem fast kompletten Adobe-RGB-Farbraum und einer Farbtiefe von 16 bit realisiert — dann wäre eine Reduzierung auf den wesentlich kleineren Farbraum vom Offsetdruck-Verfahren natürlich nicht empfehlenswert! Sie sehen, es ist ein sehr komplexes Thema, was mit Bedacht angegangen werden muss – wir beraten Sie gerne! Oder bilden Sie sich selber weiter: „Cleverprinting“ – Schritt-für-Schritt zur richtigen PDF-Druck-Datei.
Ohne zusätzliche Bearbeitungskosten können die
besten Druckergebnisse bei entsprechenden Einstellungen (s.o.) erzeugt
werden. Wenn Sie das Programm Acrobat nicht besitzen, können Sie
auch auf Freeware-Tools wie „GhostScript / FreePDF“ zurückgreifen — allerdings raten wir nochmals dringend, die fehler- und überraschungsfreie original-Software zu nutzen! Sie arbeiten mit „MS Office 2007“ Produkten?
Microsoft stellt hier ein PlugIn zur Verfügung, um Ihre Daten als rudimentäre PDF speichern zu können — wir raten ausdrücklich nicht dazu!
Bitte beachten Sie aber auf alle Fälle auch unsere Hinweise zum Thema „RGB/CMYK“!
Gerne bestellen wir aber auch die aktuelle Vollversion „Acrobat“ zu einem günstigen Preis für Sie.


Wenn nicht PDF … ?
Natürlich nutzen wir auch noch viele andere Programme aus
der Druckvorstufe, Freehand, Photoshop, Illustrator, Indesign, QuarkXpress
oder auch Corel Draw. Wenig geeignet – aber mit Einschränkung auch
umsetzbar – sind Programme wie Microsoft Word oder PowerPoint. Bei
Daten aus diesen Programmen kommt es ohne Vorwarnung zu Schriftersetzungen
oder Seitenformatierungen, wenn die Datei auf einem anderem als
Ihrem PC geöffnet wird. Leider sehen diese Dateien auch nur am Bildschirm
so brilliant aus, da der Darstellungsmodus nicht druckbar ist (mehr
dazu bei „RGB/CMYK“). Fragen Sie uns.
Bitte geben Sie grundsätzlich immer den Ausdruck der aktuellen
Version Ihrer zu druckenden Datei zur Kontrolle mit!


Allgemeine Einstellungen
Schriften
Bei vielen Grafikprogrammen können Sie Schriften in Zeichenwege
bzw. Kurven umwandeln. In allen anderen Programmen müssen alle verwendeten
Schriften (und wirklich nur diese!) mitgeliefert werden. Bei PDF-
Dateien die Schriften bitte mit einbetten. Bitte beachten Sie die
Lizenzrichtlinien der Hersteller.
Suchen Sie eine ganz spezielle Schrift oder einfach mal etwas anderes
als die immer gleichen Typen? Da kann Ihnen geholfen werden: Wir
arbeiten mit FontShop in Berlin zusammen. Sie suchen
& finden — wir bestellen und gestalten mit Ihrer neuen individuellen
Schrift für Sie. Als Typographen beraten wir Sie natürlich auch
gerne.

Bilddaten
Liefern Sie außer dem Dokument immer alle nicht eingebundenen Bilddaten mit
Auflösung bei 1:1 Darstellung 300 ppi (entspricht 60er Raster) bis max. 400 ppi (entspricht 80er Raster)
Bitte den Farbmodus immer auf CMYK umstellen (Ausnahmen sind FineArt Prints, die wir im ADOBE RGB-Farbraum mit 16 bit Farbtiefe realisieren).
Bei MS Office oder ähnlichen Produkten ist dies leider nicht möglich, daher wird
es zu Farbveränderungen und Qualitätseinbußen aus diesen Programmen
kommen (siehe RGB/CMYK).
Bitte Photoshop Dateien auf Hintergrundebene reduzieren und auf die Auflösung achten (siehe oben) – „viel hilft viel“ stimmt leider nicht. Unnötig gigantische Dateigrößen unterliegen einem Preisaufschlag (da Mehraufwand).
JPEG: Die Daten werden immer komprimiert und verlieren daher auch immer an
Qualität. Nutzen Sie beim Speichern daher immer die maximale Qualitätsstufe.
Besser hingegen sind jedoch unkomprimierte Bildformate wie TIFF
oder EPS. Auch hier natürlich Farbmodus CMYK.

Farbmanagement
Für eine korrekte Ausgabe im Digital- und Offset-Druck müssen Sie Ihr Farbmanagement auf „ISO coated v2 (ECI)“
einstellen (muss im System installiert und bei PDF, Photoshop und anderen professionellen Programmen als Farbprofil eingestellt sein).
Wie? Wissenswertes sollten Sie sich unbedingt bei unserem Partner „Cleverprinting“ anschauen – Schritt-für-Schritt zur richtigen PDF-Druck-Datei!

Mehrfachnutzen
Bitte legen Sie Ihre Daten immer nur als Einzelnutzen mit gegebenenfalls dem entsprechenden Anschnitt an – auch in CorelDraw- und PDF-Dateien.

Personalisierte Daten
Adressdateien sind immer in einer Exceltabelle anzuliefern, in der jede Variable in einer eigenen Spalte steht. Keine Zeilenumbrüche in der jeweiligen Zelle benutzen, keine Leerzeilen und keine unnötigen Leerzeichen.

Randlos
Alle Elemente, die bis an den Seitenrand reichen, müssen über den Seitenrand ca. 3 mm hinausragen, damit beim Endbeschnitt keine weißen Kanten (Blitzer) entstehen. Es muss schon bei der Motivwahl darauf geachtet werden, dass sich in oder nahe dieser Druckerweiterung keine wesentlichen Details der Bilder oder Text befindet.
Elemente, die bis zum Beschnittrand reichen sollen, müssen also dementsprechend ca. 3 mm über den Schnittrand hinausreichen, damit wir in die Farbfläche schneiden können. Sie müssen also auch den Bereich mit anlegen, der später weg geschnitten wird. Schnittmarken sollten wie unten gezeigt außerhalb des Originalbereiches liegen.
Beispieldarstellung

Broschürendruck
Bitte legen Sie alle Seiten als Einzelseiten in einer PDF-Datei an. Die Titelseite ist die erste Seite im Dokument, gefolgt vom Innenteil, die letzte Seite ist die Rückseite der Broschüre.

Seitenränder
Es ist technisch bedingt, dass die Maschinen bei DIN A4 oder DIN A3 Formaten
nicht bis zum Rand drucken können. Daher drucken wir bei randlosen
Vorlagen auf Überformatpapieren (DIN A4+ bzw. SR-A3) und schneiden dann
auf das gewünschte Endformal. Da es auch zu minimalen Schneidedifferenzen
kommen kann, vermeiden Sie bitte schmale Ränder bzw. zu nahe Platzierung
von Schrift am Rand.
Beispieldarstellung


PDF Portable Document Format
PDF wird weltweit standardmäßig in der Druckvorstufe
und im Digitaldruck akzeptiert. Es ist ein universelles Dateiformat
und ist — die richtigen Einstellungen vorausgesetzt — die perfekte Druckvorlage, enthälten alle benötigten Daten und
ist unabhängig von genutzten Systemen und Programmen. Die Dateigröße
kann optimal komprimiert und kann durch den kostenlosen Adobe
Reader überall gelesen werden. Die Formatierungen, die ursprünglich
eingestellt wurden, bleiben auch auf anderen Computern systemunabhängig
erhalten (siehe auch Daten anliefern).


RGB/CMYK = Farbdarstellung
RGB= ROT· GRÜN · BLAU
CMYK= CYAN · MAGENTA · YELLOW · KEYCOLOUR/BLACK CMYK = kurz gesagt: Farbsystem, dass beim Vierfarbendruck eingesetzt wird.
Aufgrund der physikalischen unterschiedlichen Farbdarstellungen vom Monitor (RGB – additives Farbsystem)
und von gedruckten Farben (CMYK – subtraktives Farbsystem) kann und wird es zu Farbabweichungen von Monitor und Druckfarbe kommen.
Speziell Office-Programme stellen nicht die Druckfarben dar. Bei Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen hat man die Möglichkeit die
Modi zu ändern, damit man eine bessere Vorstellung der späteren Druckausgabe bekommt (Soft-Proof).
Zusätzlich ist es auch sehr wichtig, Monitore
und Drucker nach ISO-Standard
[1,7 MB PDF-Download] kalibriert zu halten. Leider ist dies meist nur
bei professionellen Geräten möglich.
Im Offset-Druckverfahren können wir auch Sonderfarben wie Gold, Silber, Neontöne und alle Arten von Drucklackierungen realisieren. Wir beraten Sie gern.


„Print On Demand“
Der Vorteil des Digitaldrucks ist ganz klar das Überspringen der kompletten Druckvorstufe, d. h. es müssen keine Formen und -platten hergestellt werden. Dadurch ergeben sich schnellste Produktionszeiten und die Möglichkeit der Einzelauflagen ohne Mehrkosten.
Sie können so in kürzester Zeit kostengünstig bei uns produzieren lassen – normalerweise innerhalb von 48 Stunden nach Druckfreigabe oder noch schneller per eXpress .
Wir bieten Ihnen immer die preisgünstigste und für Ihr Produkt die optimale Variante an – Kompetenz zahlt sich aus. Da wir jahrelange Erfahrung im grafischen Gewerbe nebst der Kalkulation haben, werden wir Ihnen bei entsprechenden Auflagen auch kostengünstige Offsetfertigung anbieten.

|